Περιφερειακή Ενότητα Δράμας

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Natürliche Umwelt

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Einzigartige Biotope sowie wunderbare Waldlandschaften runden das Bild der Natur in der ganzen Stadt Drama ab. Die natürliche Umwelt von Drama wird durch den Fluss Nestos und seinen Seen in zwei Teilen gekreuzt und getrennt. Das nördliche Teil besteht aus Bergketten von Rhodopen. Es ist zu erwähnen, dass der Urwald über den höchsten Gipfel (1.953 m.) verfügt. Im südlichen Teil wie auch im Zentrum liegt das Berg Falakro. Prophet Ilias, in einer Höhe von 2.232 m., gilt als der höchste Gipfel. ``Vardena´´ (2.194 m.) und ``Chionotripa´´ (2.111m.) sind auch hier zu nennen. Südlich und westlich des Flusses sind die Berge Menikio und Orvilos von großer Bedeutung, denn sie sind die östliche Grenze der Präfektur.

Der höchste Gipfel von Menikio ist ``Mavromata´´ (1.963 m.) und befindet sich in der Präfektur Serres. ``Thamnotopi´´ ist innerhalb der Grenzen von Drama der höchste Gipfel. Außerdem ist es zu betonen, dass der höchste Gipfel von Orvilos (2.212 m.) die Gemeingrenze von Bulgarien, Drama und Serres ist.

Die Präsenz von Wasser ist in der ganzen Präfektur sehr stark. Im südlichen Teil gibt es den Fluss Aggitis, die Quellen von Voirani wie auch von Drama und Mylopotamos. Das Wasser von diesen Quellen endet im Fluss Strymonas. In Kato Nevrokopi und in der Nähe von der Siedlung von Lefkogia gibt es eine künstliche See, die zur Bewässerung der Hochebene dient. Die Berggebiete sind durch ein feuchtes Kontinentalklima und die Flachgebiete durch ein Mittelmeerklima gekennzeichnet.

Was den Untergrund betrifft, bietet er der Industrie vor allem Marmor.


Die Vegetation            

Die Vegetation in der Stadt Drama ist reich an Pflanzen (1.000 Arte), viele von denen einzig im ganzen Land sind. Zur Sorte der Vegetation tragen die Lage und Geomorphologie wie auch das Klima des Gebietes besonders bei.

Während der Eiszeit wanderten die meisten Pflanzen aufgrund des starken Klimawandels in wärmeren Mittelmeeren Ländern ein. Nach der Eiszeit ``kehrten´´ sie aber ``zurück´´.

Da ihre Früchte als Futter für die wilden Tiere dienen, spielen all diese Pflanzen eine wichtige Rolle.

In der Präfektur Drama hat man unter anderen viele Wälder zu besuchen. Pinie- und Buchewälder sind hier zu nennen.

Die Vegetationszone umfasst produktive Wälder, die den Einwohnern mit Holz versorgen. Es gibt auch Wälder, die von großem historischem Wert sind. Konkreter geht es um Wälder, in denen gefährdete Arte existieren.

Es ist zu betonen, dass der historische menschliche Fortgang eine entscheidete Rolle in der heutigen Flächeform von Zentralen Rhodopen spielte.

Nicht nur die Entfernung von Vieh, sondern auch der starken menschlichen Aktivitäten hatte die natürliche Aufforstung der Fläche, die bis heute fortsetzt, als Folge.


 Flora

Die Flora, die die Vegetation der Stadt Drama zusammenbaut, ist sehr reich an seltenen und einzigartigen Pflanzen im ganzen Griechenland. Die Anzahl der Pflanzen ist über 1000 Arten und viele von ihnen bilden Wälder. Weiter unten werden repräsentative Arten holzartiger und krautiger Vegetation aufgeführt:

Holzartige Vegetation: Tanne (Abies alba), Hydrid-Tanne (Αbies borisii regis), Fichte (Picea excelsa, syn. Picea abies), schwarze Kiefer (Pinus nigra), Waldkiefer (Pinus sylvestris), Balkankiefer (Pinus peuce), weißhäutige Kiefer (Pinus leucodermis) Eibe (Taxus baccata), Wacholder oder Zeder (Juniperus communis, J. oxycedrus), Weiden (Salix fragilis, S. alba, S. triandra, S. elaeagnos, S. purpurea, S. amplexicaulis, S. caprea, S. cinerea), Silberpappel (Populus tremula, P. nigra), Birke (Betula verrucosa syn. B. pendula), Erle (Alnus glutinosa, A. incana), Anschonis (Carpinus betulus, C. orientalis), (Ostrya carpinifolia), Haselnusstrauch (Corylus avellana), Buchen (Fagus sylvatica, F. moesiaca), Eichen (Quercus conferta syn. Q. frainetto, Q. petraea, syn. Q. sessiliflora, Q. pubescens syn. Q. lanuginosa, Q. cerris, Q. dalehampii), Dornenstrauch (Rubus saxatilis, R. ulmifolius, R. canenscens, R. hirtus, R.caesius), Himbeere (Rubus idaeus), Wildrosen (Rosa canina, R. arvensis, R. pendulina, R. nitidula, R. corymbifera, R. turcica, R. pimpinellifolia), wilde Apfelbäume (Malus silvestris, M. domestica), (Sorbus aucuparia S. torminalis, S. umbelata, S. graeca, S. aria), Weißdorm (Crataegus monogyna, C. orientalis, C. laciniata), wilde Süßkirsche (Prunus avium), (Prunus cerasifera), Esche (Fraxinus ornus), Nussbaum, (Juglans regia), Ahorn (Acer heldreichii, A. hyrcanum, A. pseudoplatanus, A. platanoides), Mistel (Viscum album), (Loranthus europaeus), Lorbeer (Daphne mezereum), Waldrebe (Clematis flamula, C. vitalba), (Cornus mas), Geißblatt (Lonicera xylosteum), Holunder (Sambucus nigra), (Sambucus racemosa), Flieder (Syringa vulgaris), Linde (Tilia tomentosa), Ulme (Ulmus montana syn. U. glabra), Weinrebe (Vitis sylvestris), Heidelbeere (Vaccinium myrtillus, V.vitis.idaeal).

Krautige Vegetation: (Lilium rhodopaeum), (Lilium martagon), Krokus (Crocus veluchensis, C. pulchellus. C. chtysanthus), Herbstzeitlose (Colchicum autumnale), (Iris reichenbachii), Orchideen (Orchis ustulata, O. purpurea, O. mascula, O. trindentata), (Dactylorhiza sambucina, D. cordigera, D. saccifera), (Etythronium dens-canis), wilde Stiefmütterchen (Viola tricolor, V. rhodopeia, V. stojanowii, V. delphinantha, V. perinensis), Glockenblumen (Campanula moesiaca, C. rapunculoides), Anemone (Anemone ranunculoides, A. nemorosa), (Telekia speciosa), wilde Nelke (Dianthus pinifolius), (Ajuga pyramidalis), (Inula bifrons, I. hirta, I. ensifolia), (Ranunculus fontanus, R. acris, R. serbicus), Pfingstrose (Paeonia officinalis), wilde Erdbeere (Fragaria vesca), (Geum rivale, G. rhodopeum), (Centaurea stenolepis, C. parilica), (Haberlea rhodopensis).


Fauna

Die Fauna von Drama ist außergewöhnlich in verschiedenen Arten begabt. Im nördlichen Gebiet, wo ein der wichtigsten griechischen Gebirgsökosysteme ausdehnt, Mittel Rhodopen, befinden sich die meisten Arten wilder Fauna der griechischen Bergen. Die Höhenlage, die von 100 m. bis 2000 m. am Gipfel des Berges Falakro, Menikio, Orvilos und Mittel Rhodopen endet wie auch die Existenz von Schluchten, Hängen und Wiesen, schaffen in Verbindung mit der Vielfalt der Vegetation die notwendigen Voraussetzungen für die Koexistenz vieler Arten von Fauna. In der Präfektur gibt es mehr als 150 Arten von Vögeln, wofür besondere Schutzmaßnahmen nötig sind. Auch in der weiteren Umgebung der Präfektur leben mindestens 32 Arten von Säugetieren. Viele Arten wilder Fauna sowie ihre Biotope werden von der Gemeinde 92/43 geschützt.

Bär (Ursus arctos): Es ist die größte und eindrucksvollste Säugetier. In Griechenland gibt es nur in Pindos und Rhodopen. Normalerweise gebärt er ein oder zwei Bärenjungen und erst nach Abschluss des vierten Jahres seines Alters. Er legt lange Strecke zurück, um zu ernähren. Er ist Allesfresser. Im Frühjahr frisst der Bär in den Bergen Gemüse und während der Sommer- und Herbstmonaten Früchte von Obstbäumen (Brombeeren usw.). Im Winter vergräbt er in abgelegenen Gebieten, um Winterschlaf zu halten. Die Bären sind vom Aussterben bedroht, deshalb werden sie nach der griechischen Gesetzgebung geschützt. In den letzten Jahren werden von “Arktouros” Anstrengungen zu ihrer Untersuchung und ihrem Schutz.

Reh (Capreolous capreolous): Das Reh im Gegensatz zum Hirschen gibt es in verschiedenen Gebieten der Präfektur. Es ist lieber im Wald, wo keine intensive Landwirtschaftsmethoden benutzt werden und natürlich wenn die Jagd begrenzt ist. Die geringe Größe und Anpassungsfähigkeit an jeder Wald-Umgebung sind zwei wichtige Faktoren, so dass das Reh eine weite Verbreitung im Griechenland hat.

Wilde Ziege (Rupicarpa rupicarpa): Sie zieht steilen und unzugänglichen Berghängen vor und bewegt in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit von Lebensmitteln und dem Wetter fort. Auf den Urwald und auf den Wald von Frakto liegt einer der bedeutendsten, dieser Art, Bevölkerung von Ziegen in unserem Land. Diese Bevölkerung ist die einzige, die in Ost-Makedonien und Thrakien existiert, während es einige einsame Bevölkerungen bei der Gebirgskette von Pindos und Olymbos gibt.

Hirsch (Cervus elaphus): Die natürliche Bevölkerung von Hirschen, die in unserem Land existierten, sind leider ausgestorben. Die einzige überlebende Bevölkerung befindet sich in Zentral-Rhodopen. Der Hirsch lebt in Wäldern oder in Wiesen.

Steinadler (Aquila chrysaetos): Ist einer der charakteristischsten Adler in Griechenland. Er befindet sich gewöhnlich in steilen felsigen Standorten. Er emigriert nicht und ernährt sich vorwiegend von Hasen, Rebhühnern und Schildkröten, die er aus großer Höhe wirft, damit ihre Schalen brechen. Die meisten Raubtiere sind ausgestorben, aus diesem Grund werden sie nach dem Gesetz geschützt.


Sonstige

Von Vögeln unterscheidet der Hahn, der in unserem Land nur in den Urwald Frakto beobachtet wurde wie auch der wilde Truthahn und die wilde Henne, die in den Mittel- Rhodopen bedeutende Populationen in unserem Land halten. Bemerkenswert ist auch die Anwesenheit aller Spechte von Griechenland (acht), aber auch des Spechtes mit drei Fingern, der sich in unserem Land in den Wäldern von Frakto und von Olympus befindet. Von den sonstigen Arten von Vögeln ist die Anwesenheit der Raubtiere und Greifvögel erwähnenswert. Besondere Erwähnung verdient der Waldschnepfe und der Kauz, für die Drama vielleicht das einzige Brutgebiet in Griechenland ist.

Nachfolgend sind die Säugetierarten gezeigt sowie die größten Vögel, Reptilien und Amphibien, die sich in der Präfektur von Drama befinden:

Säugetiere: Wildkatze (Felis silvestris), wilde Ziege (Rupicapra rupicapra), Wildschwein (Sus scrofa), Fuchs (Vulpes vulpes), Bär (Ursus arctos), Ratte (Microtus arvalis), Dachs (Meles meles), (Talpa europaea), (Neomys fodiens), Fischotter (Lutra lutra), (Glis glis), Waldmaus (Apodemus sylvaticus), (Clethrionomys glareolus), (Dryomys nitedula), Hirsch (Cervus elaphus), Reh (Capreolus capreolus), (Apodemus agrarius), (Sorex araneus), (Apodemus flavicollis), Hase (Lepus europaeus), Wolf (Canis lupus), Maulwurf (Spalax leucodon), (Sorex minutus), Wiesel (Mustela nivalis), Marder (Martes foina), Igel (Erinaceus concolor), Maus (Pitymys subterraneus), Eichhörnchen (Sciurus vulgaris), (Vormela peregusna), (Microtus nivalis), (Crocidura leucodon), (Mus abboti). Es gibt auch einige Arten von Fledermäusen, aber es fehlt leider wissenschaftliche Untersuchung. (Lynx lynx), Marder (Martes martes), (Mustela putorius), ohne bestätigte Berichte. Amphibie: (Bombina variegata), Kröte (Bufo bufo), (B. viridis), Salamander (Salamandra salamandra). Reptilien: a)Schildkröten: griechische Schildkröte (Testudo graeca), mediterrane Schildkröte (T. hermanni). b)Schlangen: (Coluber jucularis), Hausschlange (Elaphe situla), (E. quatuorlineata), Viper (Vipera ammodytes), Kreuzotter (V. berus). c)Eidechsen: Eidechse des Sandes (Lacerta agilis), grüne Eidechse (L. viridis), Eidechse der Wand (Podarcis muralis), (Ophiomorus punctatissimus).

Vögel: Steinadler (Aquila chrysaetos), (Aquila pomarina), wilde Henne (Bonasa bonasia), Uhu (Bubo bubo), Amsel (Cinclus cinclus), (Circaetus gallicus), Taube (Columba oenas), (Dendrocopus leucotos), (Dendrocopus major), (Dendrocopus medius), (Dryocopus martius), (Emberiza hortulana), Eleonorenfalke (Falco eleonorae), Wanderfalke (Falco peregrinus), Turmfalke (Falco tinnunculus), (Lanius collurio), (Merops apiaster), (Monticola saxatilis), Nussknacker (Nucifraga caryocatactes), Pirol (Oriolus oriolus), (Picoides tridactylus), (Picus canus), Truthahn (Tetrao urogallus), Waldschnepfe (Scolopax rusticola), Drossel (Turdus torquatus), Rebhuhn (Alectoris graeca), Fachlandrebhuhn (Perdix perdix), Sperber (Accipiter brevipes), Falke (Buteo rufinus), (Falco naumanni), Wildtaube (Columba livia), Graureiher (Ardea cinerea), (Egretta garzetta), (Greta alba), weiße Storch (Ciconia ciconia), schwarze Storch (Ciconia nigera), (Plegadis falcinellus), wilde Schwan (Cygnus cygnus), Stummschwan (Cygnus olor), Gans mit weißer Stirn (Anser albifrons), (Anser anser), Entlein (Anas crecca), Ente (Aythia ferina), (Netta rufina), (Rallus aquaticus), Wachtelmutter (Crex crex), Schnepfenfisch (Gallinago gallinago), (Lymnocryptes minimus), (Gallinago media), Kieblitz (Vanellus vanellus).


Jagd

Die Präfektur von Drama ist wegen ihrer reichen Fauna, sowohl an Arten als auch an Bevölkerungen, eine der berühmtesten Jagdgebiete in Griechenland. Für die Bewohner der Präfektur ist Jagd eine traditionelle Tätigkeit mit tiefen sozialen Wurzeln in der Vergangenheit, da die Jagdbeute ein notwendiger Bestandteil der Ernährung der Waldbevölkerung war.

Die behaarten Jagdbeuten sind gewöhnlich das Wildschwein und der Hase, während die Jagd des Fuchses und des Marders zulässig ist. Die häufigsten gejagten Arten von Schaufelrädern sind: Amsel, Waldschnepfe, Rebhuhn, Turteltaube, Wildtaube, Kiebitz, Elster, Schnepfenfisch. Während der Winterzeit wird jede einzelne Ente gejagt: Ente, Entlein, Reiherente.

Die große Vielfalt der Biotope von Drama schließt Wildreichtum ein, der fähig ist, Jäger aus anderen Gebieten Griechenlands anzuziehen, die 20% - 30% der täglichen Jagdansturme auf die Präfektur innehaben.

Auf jeden Fall ist der Schutz, was das Gleichgewicht des Ökosystems durch die Begrenzung der Ausübung der Jagd in streng definierten Zonen betrifft, notwendig.