Περιφερειακή Ενότητα Δράμας

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Neolithikum

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Seit der Mitte des 6. Jahrtausends organisieren die Bewohner der Region die ersten permanenten Wohnorte, zähmen sie auch wilde Tiere und bebauen Nutzfläche.

Später werden sie zu Produzenten. Rücksicht nehmend auf den Ackerbau wie auch die Viehzucht lassen sie in der Nähe von Flüssen, Wasserquellen und Boden nieder, die geeignet für Bebauung und Viehzucht sind. Die bekannteste neolithische Siedlungen befinden in Dörfern wie Sitagri, Milopotamos, Petrousa, Xiropotamos, Megalokampos, Kalos Agros, Kalampaki, Doxato sowie in Drama und konkreter in Arkadikos. Laut der Ausgrabungforschung informieren einen Sitagri und Arkadikos über die Lebensweise, die Bebauung und die Tierzähmung in großem Maße.

Die systematische Forschung in Sitagri fand in Kooperation mit der Englischen Archäologischen Fakultät und der Hochschule von Los Angeles (1967-70) statt.

Darüber hinaus fand die erste griechische systematische Ausgrabung in Zusammenarbeit mit der Dienstalterinspektion und der Hochschule von Thessaloniki statt, die seit 1991 bis heute in Drama fortschreitet. Was die Ausgrabung in Arkadikos betrifft, hat sie mit dem Leben in der Stadt Drama während der mitten und neuen Neolithischen und Frühkupferperiode zu tun. Beispielsweise gab es orthogonale Holzhäuser.

Es ist auch zu betonen, dass die Häuser so wie die Werkstätte zu Lagerräumen bei schlechten Witterungsverhältnissen auch dienten.

Holz, Zweige und Ton sind die Hauptbaumaterialen dieser Periode. Der Herd, wo das Essen zubereitet wird, ist hier zu nennen. Die Werkzeuge sowie die Geschirre repräsentieren die Hauskunst. Zu der Lebensmittelversorgung, Nahrungsbereitung wie auch zu der Entwicklung der Hauskunst tragen die entsprechenden Werkzeuge bei, wie z. B., Messer, Axt, Pfeil etc. Die knöchernen Werkzeuge nützen als Spachtel. Die Tonwerkzeuge geben die Beschäftigung mit der Weberei an. Nebenbei ist es zu erwähnen, dass man Gegenstände vom alltäglichen Leben der dort lebenden Menschen und Hausabbilder bis heute finden kann.

Die Ausgrabung in Sitagri erfährt einen sowohl über das Leben und die Organisation der neolithischen Siedlungen, als auch über ihre Beziehung zu den Siedlungen in dem übrigen Mazedonien, Thrakien und in den ganzen Balkan.